Miteinander lancieren die Grünen, EVP und die SP Bülach eine Volksinitiaitve. Sie wollen damit erreichen, dass die Stadt Bülach ihrem Boden Sorge trägt und Grundstücke nicht mehr verkauft. Diese verlangt eine nachhaltige und langfristige Bodenpolitik. 

Boden ist ein unvermehrbares und daher besonders kostbares Gut; Bauland, das Tafelsilber jeder Gemeinde. Land zu erwerben, ist kostspielig und wird in Zukunft noch teurer. Denn Einzonungen sind heute kaum mehr möglich. Wir müssen also mit dem bestehenden Bauland auskommen. Eine Gemeinde benötigt genügend Landreserven für ihre Entwicklung und Gestaltung.

Bülach braucht eine nachhaltige, langfristige Bodenpolitik. Als Bodenbesitzerin kann die Gemeinde den städtischen Lebensraum aktiv mitgestalten.

Deshalb soll die Stadt ihre Grundstücke nicht verkaufen, sondern bei Bedarf Dritten zum Gebrauch überlassen. Das Baurecht hat den Vorteil, langfristig höhere Erträge (Baurechts- oder Mietzinsen) als bei einem Landverkauf einzubringen. Dennoch kann das Grundstück bebaut werden. Nach Ablauf der Baurechtsverträge können künftige Generationen wieder neu über die Verwendung des stadteigenen Bodens entscheiden und damit die Stadt in ihrem Sinne weiterentwickeln. Der Wert des Bodens bleibt damit auch für unsere Nachkommen erhalten.

In der Vergangenheit hat die Stadt Bülach immer wieder eigenen Boden verkauft, um den Haushalt ausgeglichen zu gestalten. Damit soll nun Schluss sein. Die Parteien lancieren die Initiative miteinander, um diese breit abzustützen und die Chancen für das wichtige Anliegen möglichst gross sind. Die Parteien orientiert sich mit ihrer Initiative an ähnlichen, erfolgreichen Vorstössen in Basel, Luzern und Winterthur.